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Die Batterie ist das Herzstück des elektrischen Systems von einem Motorrad. Sie ist eine elektrische Komponente, das den Strom speichert und liefert, das von der Bordelektrik benötigt wird. Eine qualitativ hochwertige Batterie und eine ordnungsgemäße Batteriewartung sorgen für jahrelangen Betrieb und optimale Leistung des Motorrads. Eigentlich müsste Sie Akkumulator heißen, weil Sie wieder Aufladbar ist, im Gegensatz zu einer Batterie. Jedoch hat sich sprachgebräuchlich der Begriff Batterie durchgesetzt.

Die überwiegende Mehrheit der heutigen Motorräder hat eine versiegelte, wartungsfreie Einheit. Wenn Sie jedoch ein altes Motorrad besitzen, ist die Situation möglicherweise noch nicht so komfortabel, dass Sie die Motorradbatterie einfach einstecken und losfahren können. Wussten Sie, dass es Batterien mit unterschiedlichen Leistungsstärken gibt? Ihre Einheit ist die Ampere Stunde, Ah

Wie funktionieren die Anschlussklemmen? Wie lädt man eine herkömmliche Batterie auf? All diese Fragen gehen Ihnen wahrscheinlich durch den Kopf...

In diesem Artikel werden wir die grundlegenden Fragen behandeln, die Sie zu Ihrer Motorradbatterie haben könnten. Wie Sie Ihre Motorradbatterie laden, das lesen Sie auch in dieser Anleitung.

Wo befindet sich die Motorradbatterie?

VVerschiedene Motorradhersteller verstecken die Batterie an unterschiedlichen Stellen. Wenn Sie ein Handbuch oder eine Bedienungsanleitung für Ihr Motorrad haben, finden Sie dort die genaue Position. Wenn Sie mit Ihrem Motorrad keine Teileliste oder Bedienungsanleitung erhalten haben, so werden Sie bestimmt im Internet fündig. Bei vielen großen Einzelhändlern und in Internetforen sind die Bedienungsanleitungen als PDF Dokument verfügbar.

Im Allgemeinen befindet sich die Batterie in den meisten Fällen unter dem Sitz. Sie kann sich auch hinter den Seitendeckeln oder unter dem Kraftstofftank befinden. In einigen Fällen kann sie sich aber auch im Heckbereich Ihres Motorrads befinden, vor allem, wenn es sich um ein modifiziertes Custom-Modell handelt.


Hat Ihre Motorradbatterie 12Volt oder 6V?

Das hängt davon ab, wann Ihr Motorrad hergestellt wurde. Motorräder, die in den späten Fünfzigern und frühen Sechzigern hergestellt wurden, hatten primitive elektrische Systeme und benötigten daher nur 6 V. Ältere Geländemotorräder hatten auch kein elektrisches Zubehör, so dass einige noch mit 6-V-Batterien betrieben werden können.

Als sich die Anforderungen an die Motorräder änderten, kamen weitere Funktionen hinzu. Auch die Batterietechnologie hat sich weiterentwickelt und die 12 Volt AGM Batterien wurde zur Norm. (AGM Begriffserklärung: Absorbent Glass Material)

12 Volt Batterien bieten einen Vorteil gegenüber den 6 Volt Batterien. Systembedingt halbieren sie den elektrischen Widerstand und sind somit leistungsfähiger und effektiver als 6 Volt Batterien.

Diese Gesetzmäßigkeit wird aus dem Ohmschen Gesetz abgeleitet.

Es beschreibt folgende Gesetzmäßigkeit:

Bei elektrischen Leitern ist die Spannung U, die über dem Leiter abfällt, proportional zur Stärke I des Stroms, der durch den Leiter fließt. Diese Proportionalität bezeichnet man als das OHMsche Gesetz und beschreibt sie durch die Gleichung U=R⋅I.

U ist die Spannung in Volt, R der Widerstand in Ohm und I die Stromstärke in Ampere.

Stellt man die Formel auf den Widerstand um, so ergibt sich folgendes:

R= U/I

12 Ohm = 12 Volt / 1 Ampere aber auch

12 Ohm = 6 Volt / 0,5 Ampere

Erkenntnis: Bei gleichem Widerstand kann man nur eine Lampe mit einer Stromstärke von 0,5 Ampere verwenden. Die Lampe hat eine geringere Leuchtkraft.

Es gibt jedoch noch die Möglichkeit, Ihr Motorrad auf 12 Volt umzurüsten. Auf dem Markt sind Umrüstsysteme erhältlich.


Überprüfung des Zustands einer alten Batterie

Wenn Ihr Motorrad längere Zeit gestanden hat, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Batterie leer ist. Bevor Sie mit den Arbeiten an der Batterie beginnen, sollten Sie zunächst ihren Zustand überprüfen.

Der beste Weg, den Zustand einer alten Batterie zu beurteilen, ist, sie aus Ihrem Motorrad auszubauen. Wenn Sie die Batterie abklemmen, entfernen Sie immer zuerst den Minuspol (schwarze Klemme). Auf diese Weise verhindern Sie, dass beim Lösen des Pluspols (in der Regel die rote Klemme) ein Kurzschluss entsteht. Anschließend können Sie mit einer Sichtprüfung fortfahren.

Überprüfen Sie den Zustand der Klemmen. Sind sie gebrochen, verbogen oder beschädigt? Da der Inhalt eine gefährliche Säure ist, überprüfen Sie das Batteriegehäuse auf Risse oder undichte Stellen.

Beim Arbeiten an Auto und Motorradbatterien gelten folgende Grundsätze:

Tragen Sie Schutzbrille und Arbeitshandschuhe.

Vermeiden Sie jeglichen Haut- und Augenkontakt.



Als nächstes müssen Sie sicherstellen, dass das Innere der Batterie intakt ist. Wenn Sie durch das Gehäuse hindurchsehen können, achten Sie auf Anzeichen einer Verschlechterung der Bleiplatten, z. B. graue oder weiße Stellen. Dies könnte bedeuten, dass die Batterie das Ende ihrer Lebensdauer erreicht hat und nicht mehr aufgeladen werden sollte.

Überprüfen Sie schließlich den Flüssigkeitsstand im Inneren. Wenn Sie sicher sind, dass der Batteriekasten nicht undicht ist, können Sie den Füllstand mit destilliertem Wasser auf den richtigen Wert auffüllen. Denken Sie daran, dass die Dämpfe leicht entflammbar sind. Achten Sie daher darauf, dass Sie sich in einem gut belüfteten Bereich befinden und alle möglichen Wärme- oder Flammenquellen ausschalten.

Tipps für das sichere Laden von Batterien

Nach einer längeren Lagerung muss die Batterie aufgeladen werden, wenn an den Klemmen nicht mehr die erforderliche Spannung bereitsteht. Achten Sie beim Laden von Batterien stets auf Ihre eigene Sicherheit und auf die Sicherheit Ihrer Kollegen, indem Sie die folgenden Tipps beachten

Beachten Sie beim Laden einer Batterie die Anweisungen in der Bedienungsanleitung für Ihr Motorrad und die Anweisungen für Ihr Ladegerät. Beachten Sie alle Sicherheitshinweise für Ihr Ladegerät und Ihre Batterie. Beachten Sie, dass Batterien Schwefelsäure enthalten, die schwerwiegende Verätzungen verursachen kann, und dass Batterien ein explosives Gemisch aus Wasserstoff und Sauerstoff freisetzen können.

Als Nächstes müssen Sie sicherstellen, dass das Innere der Batterie intakt ist. Wenn Sie durch das Gehäuse hindurchsehen können, achten Sie auf Anzeichen einer Verschlechterung der Bleiplatten, z. B. graue oder weiße Stellen. Dies könnte bedeuten, dass die Batterie das Ende ihrer Lebensdauer erreicht hat und nicht mehr aufgeladen werden sollte.

Überprüfen Sie schließlich den Flüssigkeitsstand im Inneren. Wenn Sie sicher sind, dass der Batteriekasten nicht undicht ist, können Sie den Füllstand mit destilliertem Wasser auffüllen. Denken Sie daran, dass die Dämpfe leicht entflammbar sind. Achten Sie deshalb darauf, dass Sie sich in einem gut belüfteten Bereich aufhalten und alle potenziellen Wärme- oder Feuerquellen ausschalten.


Ist eine alte Motorradbatterie wieder aufladbar?

Ja und nein, das hängt vom Zustand Ihrer Batterie ab. Sowohl 6V- als auch 12V-Batterien können geladen werden, wenn sie gut in Schuss sind. Oldtimer- und klassische Motorradbatterien neigen von Natur aus dazu, sich zu entladen, wenn sie über einen längeren Zeitraum nicht benutzt werden. Sobald sie ihre Ladung verloren haben, neigen sie zu Rissen und zum Einfrieren, besonders im Winter.

Wenn Sie nicht sicher sind, dann sollten Sie in eine Fachwerkstatt gehen. Dort gibt es professionelle Test und Ladegeräte. Das ist allemal preiswerter, als sich für wenige Ladevorgänge ein teures Gerät zu kaufen.

Motorradbatterien gibt es in zwei Arten: Nasszellen-Blei-Säure-Batterien und verschlossene MF-Blei-Säure-Batterien. Bei beiden Typen handelt es sich im Wesentlichen um Kunststoffbehälter, die mit hochkorrosiver Säure gefüllt sind. Seien Sie also vorsichtig!

Nasszellenbatterien wurden für Oldtimer und klassische Motorräder entwickelt. Sie funktionieren auf der Grundlage einer flüssigen Elektrolytlösung und müssen manuell mit destilliertem Wasser nachgefüllt werden. Verwenden Sie niemals Leitungswasser oder Säuren! Mit der Zeit geht jedoch der Elektrolyt im Inneren aus, und Sie müssen eine neue Batterie kaufen. Diese Batterien setzen beim Aufladen und bei der Handhabung leicht entzündliche Gase frei. Daher sind sie so gut wie überflüssig.

Eine herkömmliche Batterie (MF-Bleisäure) muss nicht nachgefüllt werden und verfügt über genügend Elektrolyt für eine lange Lebensdauer. Sie muss zwar immer noch gewartet werden, aber das ist viel einfacher und weniger gefährlich.

Wie lädt man eine Motorradbatterie in einfachen Schritten auf?

Wenn Ihre alte Batterie keine Anzeichen von Schäden aufweist, die Bleiplatten funktionstüchtig scheinen und der Flüssigkeitsstand aufgefüllt ist, können Sie sie laden und testen. Motorradbatterien sind im Vergleich zu durchschnittlichen Autobatterien empfindlicher. Wenn Sie sie zu schnell aufladen, können Sie sie ruinieren. Daher ist die Investition in ein qualitativ hochwertiges Batterie Ladegerät von entscheidender Bedeutung.

Auswahl des richtigen Motorrad-Batterieladegeräts

Beim Kauf eines Ladegeräts sind vor allem zwei Parameter zu beachten. Der erste ist die Spannung: Wenn Sie eine 6-Volt-Batterie haben, brauchen Sie ein 6-Volt-Ladegerät, wenn Sie eine 12-Volt-Batterie haben, brauchen Sie ein 12-Volt-Batterieladegerät. Wie bereits erwähnt, ist die 12-Volt-Batterie am weitesten verbreitet, aber Sie sollten immer auf der Oberseite der Batterie oder in der Bedienungsanleitung nachsehen, um sicherzustellen, dass Sie wissen wieviel Spannung Ihre Batterie hat und somit das richtige Batterieladegerät verwenden.

Der zweite Punkt, auf den Sie achten sollten, ist die Amperezahl. Je höher die Amperezahl, desto schneller können Sie die Batterie aufladen. Auf jeder Batterie sind die vom Hersteller empfohlenen Amperestunden aufgedruckt. Wenn Sie diese nicht finden können, sollten Sie Ihre Batterie mit nicht mehr als 1/10 ihrer Amperezahl aufladen. Wenn Ihre Batterie beispielsweise mit 10 Ampere angegeben ist, sollte die Ladezeit 1 Ampere pro Stunde für 10 Stunden betragen.

Der letzte Aspekt des Batterieladegeräts ist der Batterietyp, den Sie haben. Es gibt verschiedene Motorrad-Batterieladegeräte für Blei-Säure-Batterien und verschiedene für Lithium-Batterien.

Intelligente Batterieladegeräte

Die einfachste Art, eine Motorradbatterie zu laden, ist ein intelligentes Ladegerät. Dieses clevere Gerät erkennt den Zustand Ihrer Batterie und passt die Ladung automatisch an Ihre Bedürfnisse an. Mit einem intelligenten Ladegerät müssen Sie nicht befürchten, dass Ihre Batterie überladen wird. Intelligente Ladegeräte überwachen den Ladezustand und halten ihn auch über lange Zeiträume hinweg auf einem optimalen Niveau.

Einfache-Batterieladegerät

Dies sind Einfache-Batterieladegeräte, die für eine Vielzahl von Geräten verwendet werden können. Sie liefern Ihren Ladestrom einfach so lange an die Batterie, bis Sie abgeklemmt werden. Sie dürfen die Ladezeit nicht überschreiten, da Sie ansonsten die Batterie zerstören.

Wenn Sie ein Einfachladegerät verwenden, müssen Sie den Ladevorgang genau überwachen.

Außerdem müssen Sie sicherstellen, dass Sie das Ladegerät abschalten, sobald die Batterie vollständig geladen ist. Am besten, Sie verwenden eine Zeitschaltuhr!

Dies kann je nach Batterie einen halben Tag oder einige Stunden dauern. Die meisten Erhaltungsladegeräte haben eine Leuchte, die anzeigt, wann die Batterie vollständig aufgeladen ist.


Motorradbatterie laden leichtgemacht

Schließen Sie das Ladegerät an die Batterie an. Stellen Sie sicher, dass Sie den Minuspol des Ladegeräts mit dem Minuspol (schwarzes Kabel) und den Pluspol des Ladegeräts mit dem Pluspol (rotes Kabel) verbinden. Wenn Sie ein Erhaltungsladegerät verwenden, prüfen Sie, ob die Batterie geladen wird. Sie müssen den Ladevorgang überwachen und die Batterie abklemmen, sobald sie vollständig geladen ist. Empfehlenswert ist auch die Verwendung einer Zeitschaltuhr und die Verwendung eines Notizzettels an auffälliger Stelle!

Vermeiden Sie tagelanges Laden!

Wenn Sie ein intelligentes Ladegerät verwenden, können Sie es einfach eingesteckt lassen, bis Sie die Batterie wieder benötigen. Die meisten heutigen Ladegeräte haben eine Anzeige, die Ihnen sagt, wann die Batterie geladen ist. Außerdem schalten sie den Ladestrom ab, sobald das Kraftpaket geladen ist.

Wenn Sie die Batterie abklemmen, stellen Sie sicher, dass Sie zuerst das Ladegerät ausschalten, bevor Sie eines der Kabel abklemmen. Dann sollten Sie das Minuskabel zuerst und das Pluskabel als letztes abklemmen.

Teilweises Laden ist ebenso schädlich, wie eine Überladung. Denken Sie daran, dass eine Batterie, die nicht benutzt wurde, alle 30 Tage aufgeladen werden muss.

Sicheres Laden von Batterien

LADEN SIE NIEMALS EINE BATTERIE, OHNE ZUVOR DIE BEDIENUNGSANLEITUNG DES VERWENDETEN LADEGERÄTS DURCHZUSEHEN.
Zusätzlich zu den Anleitungen des Ladegerät-Herstellers sollten Sie die folgenden Sicherheitshinweise beachten:

  • Tragen Sie immer eine geeignete Schutzbrille und schützen Sie Gesicht und Hände auf geeignete Weise.
  • Laden Sie Batterien nur in gut gelüfteten Räumen auf.
  • Stellen Sie das Ladegerät auf AUS, bevor Sie die Anschlusskabel an die Batterie anschließen, um gefährliche Funken zu vermeiden.
  • Versuchen Sie niemals, eine augenscheinlich beschädigte oder gefrorene Batterie zu laden.:
  • Verbinden Sie die Anschlusskabel des Ladegeräts mit der Batterie. Verbinden Sie das rote Kabel (+) mit dem Pluspol (+) der Batterie und das schwarze Kabel (–) mit dem Minuspol (–) der Batterie.
  • Stellen Sie sicher, dass die Anschlusskabel nicht gebrochen, abgenutzt oder lose sind.
  • Stellen Sie die Zeitschaltuhr ein, schalten Sie das Ladegerät ein und steigern Sie die Laderate langsam, bis die gewünschte Stromstärke (A) erreicht ist. Sollte die Batterie heiß werden, heftig ausgasen oder Elektrolyt verspritzen, reduzieren Sie die Laderate oder schalten Sie das Ladegerät zeitweise aus.
  • Stellen Sie das Ladegerät immer auf AUS, bevor Sie die Anschlusskabel von der Batterie abnehmen, um gefährliche Funken zu vermeiden.


Haben Blei-Säure-Batterien einen "Ladespeicher"?

Blei-Säure-Batterien haben ein Phänomen, das als "Memory Effekt" bekannt ist. Das bedeutet, dass sie sich weigern, eine höhere Ladung zu akzeptieren als die, die sie zuvor erfahren haben. Sie können dieses Phänomen umgehen, indem Sie die Batterien mit einem intelligenten Ladegerät voll aufladen. Eine Batterie, die den Memory Effekt , kann nicht mehr vollständig aufgeladen werden. Das ist ein irreparabler Schaden. Wenn das bei Ihrer Motorradbatterie passiert, muss sie ersetzt werden.

Kann eine Motorradbatterie einfrieren?

Eine altmodische Motorradbatterie enthält auch destilliertes Wasser. Daher können sehr tiefe Temperaturen ein Problem darstellen. Die meisten modernen Motorradbatterien verwenden Gel Batterien. Sie sind so konstruiert, dass sie bis zu -18 Grad funktionieren. Allerdings kann es für die Batterie schwierig sein, bei Minusgraden einen konstanten Strom zu liefern.

Andererseits können extrem hohe Temperaturen auch die Lebensdauer der Batterie beeinträchtigen. Schützen Sie Ihr Motorrad in geeigneter Form und vermeiden Sie extreme Temperaturen.


Wie pflege ich Batteriepole?

Säure und Kupfersulfat können sich an den Batteriepolen ansammeln und sie beschädigen. Dadurch verringert sich die Kontaktfläche der Pole, die Stromzufuhr wird eingeschränkt und das ordnungsgemäße Laden der Batterie wird erschwert. Die durch die Säure verursachte Korrosion kann zu einem hohen elektrischen Widerstand führen, was das Starten des Motors erschwert. Die Batteriepole können mit einer einfachen steifen Zahnbürste und einer Spülung mit Wasser gereinigt werden. Stellen Sie vor allem sicher, dass die Batterie abgeklemmt ist, bevor Sie mit der Wartung beginnen.

Gel-Batterie oder AGM-Batterie? Das sind die Unterschiede

Gel-Batterie versus AGM-Batterie

Gel-Batterien werden oft mit AGM-Batterien verwechselt. Was unterscheidet sie und was haben die Batterien gemeinsam? Beide Arten von Batterie zählen zu den VRLA-Batterien und sind mit einem Überdruckventil ausgestattet. Die Abkürzung VRLA steht für Valve Regulated Lead Acid Battery. Bei diesem geschlossenen Batterietyp erfolgt eine Rekombination des von der Batterie erzeugten Wasserstoffs – das Nachfüllen von destilliertem Wasser wie bei Nassbatterien entfällt. Abgesehen von diesen Gemeinsamkeiten gibt es signifikante Unterschiede zwischen der Gel-Batterie und der AGM-Batterie.

Die Gel-Batterie

Eine Gel-Batterie gleicht im Aufbau einer konventionellen Nassbatterie – positive und negativen Elektroden sind von einem Elektrolyt umgeben. Wie der Name schon vermuten lässt, liegt der Elektrolyt aber nicht in flüssiger Form vor, sondern ist durch die Zugabe von Kieselsäure in einen gelartigen Zustand versetzt. Daraus ergibt sich eine größere Unempfindlichkeit gegen Vibrationen und die Fahrzeuglage. Die gekapselte Bauform erleichtert die Handhabung und verbessert die Sicherheit – bei intaktem Zustand der Batterie braucht der Anwender kein Auslaufen von Flüssigkeit befürchten. Eine Gel-Batterie wird vom Handel daher oft auch als wartungsfreie Batterie bezeichnet.

Die AGM-Batterie

Die Abkürzung AGM steht für Absorbent Glass Mat. Bei der AGM-Batterie ist der Elektrolyt vollständig in ein Glasfaservlies gebunden. Die AGM-Batterie ist auslaufsicher und verkraftet auch Schräglagen problemlos. Dies und die Unanfälligkeit für Vibrationen sind Gründe, warum die AGM-Batterie insbesondere auch im Offroad- und Zweirad-Bereich viele Anhänger hat. Im Vergleich zu einer konventionellen Starterbatterie verkraftet eine AGM-Batterie die dreifache Zahl an Ladezyklen. Der durch konstruktive Merkmale erzielte Leistungsvorsprung ist eines der Hauptargumente für den Einsatz einer AGM-Batterie. Lange Lebensdauer, herausragende Performance und hohe Sicherheit machen die AGM-Batterie zum Premium-Akku für moderne Fahrzeuge.


Zusammenfassung

Batterien für Oldtimer-Motorräder unterscheiden sich von ihren modernen Gegenstücken. Sie müssen jedoch nicht unbedingt eine Oldtimer-Batterie haben, um Ihr klassisches Motorrad zu betreiben. Wenn Sie eine GEL Batterie verwenden, überzeugen sie sich beim Kauf, ob sie dafür geeignet ist.

Wenn Sie aus Gründen der Authentizität bei der altmodischen Säure-Blei-Batterie bleiben wollen, müssen Sie bestimmte Regeln und Vorsichtsmaßnahmen beachten.

Gehen Sie davon aus, dass eine alte Batterie, egal wie gut Sie diese pflegen, nie so leistungsfähig sein wird wie ein modernes Pendant.

Es ist nicht schwer, eine Motorradbatterie aufzuladen, Sie müssen nur ein paar einfache Regeln beachten, wie oben erwähnt. Mit Hilfe von intelligenten Ladegeräten wird eine leere Batterie nie wieder ein Problem für Sie sein.

Ein letzter Tipp:

Eine Batterie kann nicht geladen werden, indem Sie das Motorrad eine Weile im Leerlauf laufen lassen. Die meisten Motorradmotoren erzeugen im Leerlauf nicht genug Leistung, um die Batterie tatsächlich wieder aufzuladen. Im Leerlauf zu laden bewirkt genau das Gegenteil, die Batterie wird noch mehr entladen!

Beherzigen Sie diese Ratschläge bei der Pflege Ihrer Motorradbatterie.

Das Sumo Rubber Team wünscht Ihnen allseits gute Fahrt

1 comments
Amy Saunders
Amy Saunders
Sunday 27. February 2022

Hi there! Guess what? My father-in-law just won a contest organized by a local supermarket, in which the grand prize is a brand new moped! Hence, thank you very much for making me realize that extreme temperatures can largely influence the fluidity of the substances inside our motorcycle battery. This kind of makes me thinks of my sister who's been developing some kind of interest towards superbike lately. I think she should know about this article so she can take good care of such vehicle later. https://www.batteryminders.com/motorcycle-battery-chargers

Jackie
Jackie
Wednesday 02. March 2022

Hello Amy, thank you for your comment,. However I'm a little surprised that you didn't know these things since you are promoting a battery charger website?

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